Sonntag, 22. november 2009
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Fast 1000 Fans hatten sich beworben, aber nur 200 Hörer von Radio Leipzig und Gewinner der Leipziger Volkszeitung durften
ihn live erleben: Thomas Godoj begeisterte am 16.11.2009 sein Publikum im Krystallpalast Varieté unter anderem mit Songs aus seinem neue Album „Richtung G“.
Hier der Bericht einer glücklichen Teilnehmerin:
"Eröffnet wurde das Spektakel auf wunderbare und besondere
Weise durch RADIO Leipzig - mit Sektempfang (oder O-Saft), fein gedeckten, stilvollen Tischen im Vorraum, scheinbar sehr leckerem Essen (ich hab selbst keinen Bissen hinunter bekommen) und dann
folgte das Öffnen der Saaltür. Ein wirklich ganz intimer Raum mit ganz viel Atmosphäre empfängt uns - Stuhlreihen und kleine Tische für Getränke. Wie es die Kellner bei der Dichte geschafft
haben, unbeschadet Getränke dort hin zu balancieren, ist beachtenswert. Der Blick zur Bühne war gigantisch - wenige Meter vor uns. Dann die super pünkliche Anmoderation eines wirklich netten
RadioLeipzigers (der Mann möge es mir verzeihen, seinen Namen weiß ich nicht mehr). Danach kommen die Jungs, werden stürmisch begrüßt und alles beginnt mit "Alles was nicht existiert" - unplugged
mit einem wahnsinnig tollen Sound und einer genau richtige Lautstärke. Noch ist das Publikum verhalten - ungewohnt ist es, auf Stühlen zu sitzen. Den Song präsentiert Thomas beeindruckend - mit
"Morning Sun" hat er uns alle wieder und nur eine Handbewegung reicht, und Thomas hat auch uns wieder voll dabei - Hände klatschen, Hände schweben, Körper wiegen sich im Takt, Lippen singen seine
Songs.
Thomas selbst ist total gut drauf und lebt wieder in seinen
Songs. Er genießt sein Publikum und er gibt alles dafür. Er ist witzig, er ist unterhaltsam, er ist ganz nah bei und mit seinen Fans. Auf diesem Konzert habe ich so viel gelacht, wie noch nie auf
zuvor bei einem solchen Event.
Und er sagt uns: auch wenn es oft nicht leicht ist, er wird
kämpfen - unaufhaltsam.
"Uhr ohne Stunden" geht ganz tief in meine Seele, ich
lausche dieser unbeschreiblichen Stimme und diesem Text, der mich umhaut. Und in mir reifen die Gedanken: diese Songs sind es, die Thomas Musik so unverwechselbar machen, die nie beliebig
austauschbar oder ersetzbar wären. Sie sind einzigartig.
"Starschnitt" - Thomas Bekenntnis zu seinem Weg. Ich kann
den Song verinnerlichen, nachempfinden und kann nur sagen, ich geh mit von A bis Z. Ein toller Song!
"Cocoon" singt er tief und leidenschaftlich - ein Song, der
sofort ins Ohr geht und enormes Hitpotential hat.
Mit "Autopilot" läßt er uns wieder schweben - möge er
diesen Song bitte auf jedem Konzert spielen.
Stehende Ovationen erhält "Let it be" - ich kann es kaum
glauben, hatte ich es mir nicht erst gewünscht, diesen Song auch wenn es ein Cover ist, immer mal wieder auf seinen Konzerten zu hören?! Scheinbar geht es vielen so - denn niemand hält es mehr
auf den Plätzen. Thomas kommt zu uns runter, springt mit uns, feiert mit uns.
"Nicht Allein" erklingt gemeinsam mit ihm im Publikumschor
- es gibt kein Halten mehr - die Stimmung ist ausgelassen, der Raum angefüllt mit purer Freude und Heiterkeit.
Danach letzter Song: alle sind ein wenig traurig - wohl
auch Thomas, er würde ja gern mehr, aber hmmmmm.
"Helden gesucht" erklingt in dieser wundervollen
unplugged-Version und will eigentlich nie zu Ende gehen, es werden Rene-Helden, Sebastian-Helden, Torsten-Helden, Daniel-Helden, Sepp-Helden gesucht und zum Schluss natürlich unser Thom-Held.
Immer wieder beginnt das Lied, immer wieder noch einmal der Refrain - nein eigentlich sollte es nie zu Ende gehen ... und doch erklingt ... der .... letzte ... Ton.
Thomas und die Jungs lachen vorn auf der Bühne übers ganze
Gesicht, uns geht es genauso.
Der Moderator hat es schwer, anschließend noch ein paar
Worte zu sprechen ansgesicht der euphorischen Fans - er entlässt uns schnell zur Autogrammstunde.
Und hier kann ich nur den Hut ziehen: Thomas schrieb
Autogramm mit so einer inneren, seelischen Ruhe - jeder der wollte, bekam ein nettes Wort von ihm, jedem wurden geduldig Fragen beantwortet, für jeden hat er Zeit für eine Blick in die Augen, als
wolle er sich jeden ins Gedächnis speichern.
Ich kann mein Glück nicht fassen, kann ihm endlich
persönlich für diesen wunderbaren Abend danken (er: ihm hat es genauso viel Spaß gemacht), halte mein 1. Foto zusammen mit ihm in den Händen und meine Single ist
signiert.
Genauso relaxt sind seine Bandjungs - mit jedem kann man
kurz ein Wort wechseln. Jeder ist genauso nah und mit totaler Selbstverständlichkeit dabei.
Mir bleibt nur hier ein riesen großes D A N K E stehen zu
lassen für einen Abend, der seinesgleichen sucht. Für einen außergewöhnlichen Musiker, für die Bandjungs.
Für ein erfülltes und glückliches
Herz."
Mensch70