Interview mit Torsten Bugiel: "Mein Wunschtraum war es immer, Drummer zu sein."

Veröffentlicht auf von Thomas Godoj LIVE Blog


 

Torsten Bugiel, ein faszinierender Musiker aus Köln, der als tonangebender Drummer durch seine Zusammenarbeit mit Thomas Godoj endlich ins Licht der Öffentlichkeit ge­rückt wird, verfügt über langjährige und vielfältige Erfahrungen im Musikbusiness. Und er lebt seinen Wunschtraum. Bei dem am 20.11.09 erscheinenden Album „Richtung G“ von Thomas Godoj hat Torsten Bugiel bei einigen Songs die Drums eingespielt und wird, wie schon bei der „Plan A!“ – Tour, auch auf der kompletten „Richtung G“ – Tour als Drum­mer live wieder mit dabei sein. Höchste Zeit also, sich diesen erfolgreichen Musiker näher anzuschauen.

Im Interview spricht Torsten über seine Leidenschaft zu den Drums, er­zählt von seinen musikalischen Anfängen, seinem Werdegang, den ihn prägenden Einflüs­sen, gibt einen Einblick darüber, wie er die Liebe zu seinem Instrument entdeckt hat und spricht über wichtige Wegbegleiter, 


musikalische Projekte sowie seine Sicht der Dinge über seine Karriere bis heute. Er erlaubt einen faszinierenden Blick in seine Gedanken­welt, seine Prägungen, seine Geschichte, Erfahrungen und Ausblicke auf die Zukunft.


Welche Faktoren waren maßgeblich für dich, mit dem Schlagzeug spielen zu beginnen?

Der Drummer aus der damaligen Schulband hatte mich ganz schön beeindruckt. Ich hab eh schon gerne auf Dingen rumgehämmert und mein Vater selbst hat mal ein bisschen Schlagzeug gespielt. Der Auslöser war dann, dass in der Schule ein Drumset rumstand, welches nur wenig genutzt wurde – bis dahin (lacht).

 

Welcher Musikstil hat dich am meisten geprägt? Gibt es eine Band, die dich ganz speziell beeinflusst hat?

Ich habe schon immer sehr viel Musik aus den unterschiedlichsten Richtungen gehört. Irgendwann hat dann die etwas härtere Gangart die Überhand gewonnen. Am meisten geprägt hat mich alles von TOTO. Ich habe ein paar Jahre (da war ich so 14-16) eigent­lich nur zu TOTO - Platten geübt. Jeff Porcaro war (bzw. ist) für mich DER Groovedrum­mer. Leider verstarb er schon viel zu früh an einem Herzinfarkt 1992.

 

Du bist auch Schlagzeuglehrer. Macht dir das Ganze ebenso Spaß wie die Live - Auftritte und Musikproduktionen? Bist du ein strenger Lehrer?

Ich bin definitiv schon mal kein „richtiger“ Lehrer. Ich mein das nicht wertend, sondern eher von meiner Rangehensweise an den Unterricht. Ich würde mich nicht als streng beschreiben – allerdings erwarte ich schon Enthusiasmus für das Instrument und Spaß am Lernen und Üben. Alles Weitere zeigt sich dann. 2-3 Tage unterrichten in der Woche macht mir durchaus Spaß – man kann auch eine Menge von Schülern lernen.

 

Wie würdest du selbst Deinen Stil beschreiben, was ist das Markante daran?

Keine Ahnung wie ich meinen Stil beschreiben würde. Aber wahrscheinlich bin ich wohl eher ein Pop-/ Rockdrummer als ein Jazzdrummer (lacht). Ich versuche immer in die Projekte, wo es erlaubt ist, Vielseitigkeit und Kreativität einfliessen zu lassen.


Hast du auch wieder Ambitionen komplette Songs selbst zu komponieren und zu texten, wie du es ja bei Jack L. bereits schon mal getan hast?

Momentan nicht.

 

Würdest du dich im Rahmen der „künstlerischen Freiheit“ jedem Thema zuwenden, oder gibt es Themen, die absolut tabu wären?

Außer Klassik – was ja wirklich was vollkommen anderes ist – fällt mir da nichts ein, was ich nicht machen würde rein musikalisch / instrumental gesehen.

 

Du bist ja ein großer Fan von Rammstein: Was hältst du z.B. von provokanten Videos wie das neuste von ihnen: „Pussy“? Siehst du so etwas eher als PR-Gag oder doch mehr als gezielte Provokation? Und wenn letzteres zutrifft, geht sie dann aus deiner Sicht etwas zu weit, oder ist es im Zusammenhang mit dem Song/der Aussage des Songs okay bzw. vielleicht sogar notwendig?

Über Rammstein kann man sicherlich geteilter Meinung sein, und die Band spielt natür­lich damit dieses Image zu haben – das ist ein weites Thema und man muß gerade bei dieser Band zwischen den Zeilen lesen. Auf das neue Material bezogen halte ich die Idee für das Video und die Verbreitung rein über Seiten für Erwachsene als perfekt gezielte PR - Kampagne. Denn welche Internetseiten haben wohl am meisten Besucher und Klicks? Und auf MTV / VIVA lief bisher eh nur „Engel“.

 

Du bist derzeit an verschiedenen musikalischen Projekten beteiligt, welche sich stilistisch teilweise ziemlich unterscheiden. Neben deiner Zusammenarbeit mit Thomas Godoj bist du Drummer bei „Gates of Goldrain“, mischst und produ­zierst selbst, arbeitest mit Singern/Songwritern wie Daniel Wirtz, Sascha Kat­terbach und Daniel Schmidt zusammen und hast auch mit dem Didgeridoospie­ler Tom Fronza bereits Musik gemacht.



 

Nehmen wir „Gates of Goldrain“ – dort arbeitest Du mit Carsten Fritsch-Stöcker und Tobi Born zusammen. Wie kam es zu diesem Projekt? Kannst du etwas mehr zur Stilrichtung und der Entstehungsgeschichte der Songs sagen?

Ich habe Carsten vor etlichen Jahren (ok – Tobi kenne ich noch länger) mal über eine damalige Freundin kennen gelernt. Der Kontakt war ein paar Jahre nur flüchtig – wir haben damals aber schon gemerkt, dass wir eine gemeinsame Ader für etwas dunklere, emotionale  Musik haben. „A Day In The Dark“ entstand dann aus der Idee heraus ein paar von Carstens Songs einfach mal mit „livedrums“ zu versehen. Carsten hatte ja das meiste schon damals fertig, und über die Zusammenarbeit als Projekt sind wir sehr gute Freunde geworden. Carsten ist übrigens abgesehen davon, dass er ein unglaubliches Händchen für diese Art von Musik und Texten hat, ein begnadeter Webdesigner. Die Mitwirkung von Tobi an ein paar – vor allem neueren – Goldrain Songs war dann ein vergleichsweise kleiner Schritt, da er zu meinen langjährigsten musikalischen Wegge­fährten und Freunden zählt.




Gates of Goldrain: Carsten Fritsch-Stöcker, Torsten Bugiel und Tobi Born

Für das neue Daniel Wirtz-Album „Erdling“ hast du den Song „Leb Wohl“ einge­spielt, den es ja auch in einer WiNK-Version gibt. Wie kam es zu dieser Koope­ration und gab es eventuell schon in der Vergangenheit einen Bezug bzw. Kon­takt zu ihm?

Du hast oben erwähnt, dass ich u. a. mit Daniel zusammenarbeite. Das ist so nicht ganz richtig. Ich habe „Leb Wohl“ eingetrommelt, aber eine wirkliche Zusammenarbeit besteht nicht. Das war eine einmalige Sache - Daniel hat einen festen Drummer an seiner Seite. Daniels Produzent, Matthias Hoffmann, hat auch damals WiNK produziert - somit habe ich mich natürlich sehr gefreut, dass der Song auf diesem Weg noch zu seinen Ehren kommt und mit auf der CD sein darf.

 

Zur Zusammenarbeit mit Tom Fronza: Das Didgeridoo ist ja nun noch immer ein eher außergewöhnlich-interessantes Instrument. Wie kam es zum Projekt „Analogue Birds in a Digital Sky“, was hat dich an dieser Kombination so ge­reizt?

Tom habe ich damals auf der Schildergasse in Köln Didge spielen sehen und ich war im wahrsten Sinne des Wortes total weggeblasen (lacht) - ich war so fasziniert von dem In­strument, dass ich ein paar Stündchen Unterricht bei ihm genommen habe. Naja, ... ich habe dann aber doch zu wenig geübt. Tom hat mich später dann mal gefragt, ob ich mir nicht vorstellen könnte mal mit auf die Straße zu gehen mit einem selbst zusammenge­bastelten Minidrumset, welches in einen einzigen Reisekoffer passt (auf diese Art und Weise waren wir übrigens auch u. a. in den USA auf Tour – Socken in der Bassdrum und so (lacht)).

Was soll ich sagen ... ich konnte es mir vorstellen. Gereizt hatte mich natürlich die voll­kommen andere Art und Weise auf seine(n) Mitmusiker zu achten und zu reagieren. Das meiste von den Songs war ja improvisiert, und man muss riesige Ohren haben um rea­gieren zu können. Wir haben dann sehr viel auf Drum’n’Bass Partys, World Music Festi­vals und auch auf der Straße gespielt. Straßenmusik ist ein ganz spezielles Ding – die Leute kommen ja nicht wegen Dir zu ei­nem Konzert, sondern sie können einfach stehen bleiben wenn sie wollen oder weiter gehen. Natürlich gab es auch ein paar Pöbler, die Straßenmusiker als Rumhänger und Nichtskönner sehen und blöde Sprüche reißen, aber die waren absolut in der Unterzahl. Wir haben innerhalb von 8 Monaten knapp 3000 CDs verkauft ohne Label oder sonst was – die Leute standen total drauf. Zeitweise mussten die Ansammlungen an Menschen auf der Schildergasse aufgelöst werden, da um die 250 Zuhörer um uns rum standen und niemand mehr durchkam. Die 2 Jahre waren sehr intensiv und sicherlich eine der großar­tigsten und wichtigsten (nicht nur) musikalischen Erfahrungen in meiner Laufbahn. 




Apropos: Tom Fronza hat mit seinem Didge den Konzerten der Plan A! -Tour von Thomas Godoj einen ganz besonderen Touch verliehen. Es ist sicher schade für dich, dass er nicht mehr dabei sein wird. Wie kommt das?

Natürlich finde ich es schade, dass Tom nicht auf dieser Tour dabei sein wird, aber die neuen Songs wurden einfach anders angelegt. Sie lassen nicht soviel Spielraum für Ex­perimente zu  - somit hätte Tom nicht wirklich was zu tun gehabt und konzentriert sich gerade wieder auf seine eigene Band.


Nun bist du durch die Zusammenarbeit mit Thomas Godoj noch bekannter ge­worden,  da er heute mehr von den Medien wahrgenommen wird als damals zu WiNK–Zeiten. Wie ist das für dich, nun ebenfalls mehr als früher im Rampenlicht zu stehen? Wünscht man sich das als Musiker? Worin liegen die Vor- und Nachteile?

Es macht natürlich tierischen Spaß vor so vielen Menschen spielen zu dürfen, die auch noch jede Textzeile in- und auswendig am Start haben. Einen richtigen Nachteil sehe ich eigentlich nicht, da wir immer noch das machen, was wir am besten können und schon immer gemacht haben – Konzerte spielen. Vielleicht als winzigen Nachteil – irgendwie habe ich manchmal das Gefühl, dass man immer mal gerne falsch verstanden wird, ohne dass man überhaupt weiß, was man nun schon wieder falsches gesagt haben soll (lacht).

 

Hand auf’s Herz: was hast du im ersten Moment von Thomas´ Idee gehalten, es auf dem uns bekannten Weg mit der Musikkarriere zu versuchen?

Mein erster Gedanke? „Na dann hau mal rein – ich bin gespannt!“ So hatte ich es ihm auch gesagt (lacht wieder).

 

War für euch eigentlich vorher klar, dass, wenn Thomas durch den Gewinn bei der Castingshow einen Plattenvertrag bekommen würde, Ihr wieder zusam­menarbeiten würdet? Oder hat sich das erst im Nachhinein ergeben?

Ich glaube, so richtig planen kann man da an der Stelle nichts und ich denke, dass wir Glück gehabt haben, dass das so akzeptiert wurde. Ich denke schon, dass Thomas sich das auch so gewünscht und ein paar Dinge bestimmt auf seine Art durchgeboxt hat – aber bei manchen Dingen braucht man auch etwas Glück oben drauf. Wie das jetzt alles genau abgelaufen ist weiß ich nicht – ich kann mich nur an einen Anruf von ihm erinnern: „... Wat machste die nächsten paar Tage – Zeit für ein paar Gigs...?“ (lacht). Und dann ging alles sehr schnell. Auf alle Fälle bin ich stolz drauf, dass er mich als Schlagzeuger an seine Seite gewählt hat und dankbar dafür, dass er mir die Möglichkeit gegeben hat mit den Jungs zusammen rocken zu können. Die Band ist echt spitze!

 

Du bist live bekanntermaßen zu 100% in die Band eingebunden. Inwieweit konntet du nun Einfluss auf die Entstehung des neuen Albums „Richtung G“ nehmen?

So richtig Einfluss hatte ich bei unseren Studioaufnahmen nicht.

 

Du konntest beim neuen Album leider nicht bei allen Songs selbst die Drums einspielen, wirst diese aber auch auf der kommenden Tour wieder alle live zum Besten geben. Wie kam es zu der Entscheidung, auch Studiomusiker mit auf das Album zu nehmen?

Das kann ich leider nicht sagen. Ich weiß nicht, warum das so entschieden wurde.

 

Wie entstanden die Songs zum neuen Album?

Ein paar Songs sind von uns, ein paar von WiNK und externen Songwritern. Eine gängige Art und Weise heutzutage. Wir freuen uns auf jeden Fall alle, dass wir auch eigene Songs am Start haben.

 

Apropos WiNK: Soweit bekannt, haben Thomas und Du euch durch das WiNK – Projekt kennengelernt. Wie kam es zur Gründung von WiNK?

Alles hat angefangen mit einem Anruf von meinem Freund Sebastian Naas  - er meinte, dass ein Projekt mit Produzenten in Frankfurt einen Drummer suchen würde. Also habe ich mir die 5 Songs draufgeschafft (die CD mit der Betitelung „Musik Projekt Frankfurt“ habe ich immer noch (schmunzelt)) … und einen gewissen Herrn Netz angerufen, um ein Vorspiel abzumachen. Der Rest ist bekannt (grinst).

 

Worin siehst du letzten Endes das Scheitern der Band – trotz einiger Preise und eines Gewinns z. B. bei der CocaCola Newcomer-Tour 2007? Sind es vielleicht - wie so oft - finanzielle Gründe gewesen, welche dazu geführt haben?

Exakt – es ging wie immer um Geld bzw. um KEIN Geld.

 

Thomas sagte einmal, dass WiNK die Band war, an die er immer geglaubt hatte. War das bei dir auch so?

WINK war es einfach. Wir haben alles für diese Band stehen und liegen lassen, vieles aufgegeben. Jobs, Beziehungen – alles war zweitrangig. Wir haben alle ohne Rücksicht auf Verluste für WiNK gelebt. Die Enttäuschung war natürlich extrem groß, aber letztend­lich machen wir ja doch wieder Musik zusammen.

 

Viele Fans freuen sich sehr darüber, dass mehr und mehr Songs aus dem alten

WiNK–Repertoire wie „Autopilot“, „Helden gesucht“, „Liebe zur Sonne“ und „Explosion“ mit ins Programm genommen wurden. Kann man vielleicht dann davon ausgehen, dass auch die restlichen Songs wie „Still“, „Kerle“, „Spuren“ und „OK“ künftig  neben neuen Stücken eine Rolle spielen werden? Wünscht ihr euch oder plant ihr sogar, diese Titel live irgendwann wieder zu spielen?

Das wird wohl eher nicht passieren. Unser Hauptaugenmerk würde eher auf neuen, eigenen Songs liegen.

 

Zurück zu heute: Zur Zeit ist Thomas derjenige, der bei Sony unter Vertrag steht und nach außen hin eher als Einzelkünstler vermarktet wird. Er sieht sich selbst aber nicht als solchen, sondern als Teil eurer Band. Wie siehst du das?

Das ist schwierig und kann man gar nicht so einfach beantworten. Da gibt es einige ver­schiedene Ansichten dazu. Genau genommen ist Thomas der Künstler und wir seine Be­gleitband – somit handelt es sich eigentlich um eine klassische Künstlerbegleitung. Dass dem nicht so ist, ist alleine schon wegen den persönlichen Beziehungen unter uns, dem Kontakt etc. klar. Vielleicht kann man es als „Künstlerbegleitung im fortgeschrittenen Stadium“ bezeichnen (grinst).

 

Inwieweit besteht die Möglichkeit, dass auch du und die anderen Bandmitglieder von Sony zukünftig unter Vertrag genommen werden?

Ich denke nicht, dass das passieren wird.

 

In diesem Zusammenhang: sind Vermarktung und Kommerzialisierung nicht eigentlich so etwas wie Hassbegriffe für jeden mit Eigeninitiative und Herzblut agierenden Musiker? Und ist es im Zuge dessen überhaupt möglich sich selbst treu zu bleiben?

Mit Herzblut kann ich meinen Kühlschrank nicht füllen. Klar kann man die abgefahrensten und seltsamsten musikalischen Visionen verfolgen, wenn man das möchte. Möchte ich persönlich aber nicht und somit kann ich nur für mich sprechen, dass „Kommerzialisie­rung“ nicht direkt ein Hassbegriff sein muß. Solange ich Schlagzeug spiele, bin ich mir auch treu. Sollte ich mal auf Oboe wechseln, dürfte man mir musikalische Untreue vor­werfen. Ausserdem würdest Du sonst diese Fragen an mich richten und wen würde es interessieren, wenn nicht ein „bisschen Kommerz“ dabei wäre?

 

Wie wichtig ist es dir persönlich authentisch zu bleiben? Wärst du bereit für den

Erfolg auch weitreichende, längerfristige Kompromisse einzugehen?

Das kommt immer darauf an, welche Kompromisse das wären und in welcher Lebenssi­tuation man sich befindet. Das lässt sich so nicht pauschal beantworten.

 

Würdest du dir vielleicht manchmal noch ein klein wenig mehr realistisch-objektives Feedback wünschen?

Das bekomme ich recht regelmäßig von Leuten aus meinem Umfeld und manchen

(Nicht-) Musikern unter den Konzertgängern.

 

Ist der Wechsel von öffentlicher und privater Person eigentlich einfach zu voll­ziehen oder „verwischen“ sich da auch schnell einmal die Grenzen?

Naja – ich würde mich jetzt nicht als öffentliche Person bezeichnen.

 

Wie geht man damit um, mit einem Schlag im Interesse der Leute zu stehen, beliebt zu sein und womöglich recht „eindeutige Angebote“ zu bekommen?

Ich bekomme solche Angebote nicht – frag das den Frontmann (lacht laut).

 

Wärst du selbst ein Fan von dir?

Aber hallo! (lacht noch lauter)

 

Noch ein paar Worte zur bevorstehenden Tour: Wird es wie bei Plan A! auch wieder etwaige Neuarrangements der Songs bei den LIVE–Auftritten zur „Richtung G“ - Tour geben?

Lasst euch überraschen. Es wird auf jeden Fall ne tolle Tour!

 

Als kleines Schlusswort: Dein persönliches Highlight auf der letzten Tour?

Jedes Konzert ist der absolute Hammer. Natürlich muss ich gestehen, dass ich es liebe in meiner Heimatstadt zu spielen und dann auch noch in den Läden, in denen ich in meiner Jugend all meine Lieblingsbands gesehen habe (schmunzelt).

 

Interview: Katrin Neuschulz und Angie Hill




Weiterführende  Informationen 
zu Torsten Bugiel:




Torsten Bugiel website

Torsten Bugiel on myspace

Torsten Bugiel - projects

Gates of Goldrain










Veröffentlicht in TORSTEN BUGIEL

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Bea 11/08/2009 22:50


Sehr informatives Interview, danke für die gut gewählten Fragen und interessanten Antworten!

Mich hat die Sache mit der Trommelei in der Schule noch mal ganz besonders berührt, weil mich Torstens Bericht darin bestärkt hat weiterzumachen mit dem, was ich in meinem beruflichen Umfeld so
veranstalte... ;)


herzmalu 11/06/2009 11:52


Super Interview! Tolle Hintergrund-Infos, die den Drummer TB erst recht noch einmal in seiner herausragenden Qalität bestätigen. Auf gute Fragen gibt es eben auch gute Antworten. Könnten sich
etliche Presse-Fuzzis mal ins Aufgabenbuch schreiben... Toll!


devid 11/05/2009 17:56


Vielen Dank für dieses äußerst sympathische Interview und vor allem für das Drum&Didge Video. Das Battle hat uns ja alle auf der Tour mit Thomas schwer beeindruckt. Schön, jetzt mal zu lesen
und zu sehen, wie die Zusammenarbeit entstanden ist.


ev 11/05/2009 12:30


DAS ist doch mal ein Interview! Gut recherchiert, informativ und spritzig. Danke allen, die daran mitgewirkt haben, und dir, lieber Torsten, für deine offenen Antworten!


Rosy 11/05/2009 01:13


Torsten, danke für den Einblick in Dein Drummerherz.
Ja, wer gute Fragen stellt, bekommt eben auch keine 0815 Antworten.
Habe mal ein paar Jahre mit einem Drummer in einer WG gewohnt. Er hat alles maltretiert, was ihm in die Hände kam, konnte nicht die Finger ruhig halten!!!!
Von wegen "fragt mal den Frontmann"!
Hoffe auch, dass noch ganz, ganz viel selbstgeschriebenes von Euch kommt, Richtung G ist schon vom kurzen Hören so vielversprechend, wie geht es da erst wieder auf der Tour ab.
Viel Spaß und Kreativität bei all Deinen Projekten!