Thomas Godoj LIVE auf der Gamescom in Köln - Ein Konzertbericht

Veröffentlicht auf von Thomas Godoj LIVE Blog





Ich möchte auch noch gerne meine Eindrücke und persönlichen Highlights vom Samstagabend in Köln schildern.
So gegen halb acht abends am Friesenplatz angekommen, wollte ich meinen Augen nicht trauen. Für Godoj`sche Verhältnisse war der Platz noch relativ 'leer', ich dachte eigentlich, der Ort würde schon vor Menschenmassen aus allen Nähten platzen, doch dem war nicht so. Nunja, so fand ich einen Platz für mich in der 6. Reihe vorne links so auf Höhe von Sebastian, neben Fans, die schon seit halb vier nachmittags da waren. Bis zum Konzertbeginn war der Platz dann voller als voll.  Auf die Godoj-Fans ist eben Verlass. 

Thomas sah wie immer blendend aus, leicht gebräunt, Haare schön, blassblaues Hemd, blaue Jeans. Das Intro und Morning Sun verursachen bei mir nach wie vor Gänsehautfeeling, so genial hat Thomas diesen 'Opener' für seine Konzerte ausgewählt und den Song auch am Samstagabend wieder hinreissend interpretiert, unterstützt von seiner genialen Band, an dem Abend aber ohne Tom Fronza. 

Thomas wurde es wohl ziemlich schnell heiss. Love is You sang er dann schon im blütenweissen Unterhemd.  Er hat den Song so wie in Rechberghausen sehr rockig gesungen, ein Schritt in Richtung G. Bei dem Song Plan A untermalt Thomas gekonnt die Stelle ... "und spuckt mich vor sich aus" indem er tatsächlich ausspuckt.  Nichts wirklich Neues, das hat er während des Songs bei der letzten Tour auch schon mal gemacht.  Als die Stelle kommt "Wellenreiten bis zum Horizont", lässt sich Thomas aus dem Yogasitz nach vorne fallen und wuschelt mit seinem Kopf auf dem Boden.  Am Ende des Songs, "es läuft alles nach Plan A" zieht Thomas sein U`hemd hoch und zeigt kurz sein Bäuchlein.  Das hat er in Ingolstadt auch schon getan, da will er wohl zeigen, dass er sich momentan so richtig wohlfühlt in seiner Haut. Für immer unplugged, hmm, was soll ich sagen, mir wäre die rockige Version im vollen Sound viel, viel lieber gewesen.

Ein grosses Highlight war für mich Flüchtig.  Ich finde die Kölner Live-Version genauso grandios wie die RBH-Version von Thomas. Stöhnen oder geräuschvoll atmen war zwar nicht zu hören, aber die Performance von Thomas war hervorragend, rundum gelungen.  Am Ende des Songs blickte Thomas sehr glücklich und erleichtert ins Publikum, dankte auch für den Applaus, man merkte, dass er im Gegensatz zu RBH viel gelöster und die ganz grosse Premierenanspannung weggefallen war. Er schwang den Mikroständer dermassen furios, ach ja, sein Bizeps ist inzwischen ganz beachtlich. Man sieht, Thomas hat in letzter Zeit viel für seine Oberarmmukkis getan, uns zur Freude.  Diese Worte hat Thomas nach Flüchtig gesagt: "Man muss immer aufpassen was man macht." Er meinte wohl die Suchtgefahren. Es folgten die Songs AWNE, Helden Gesucht und Suspicious Minds, mit ganz beachtlichem Hüftschwung von Thomas. Zugaben waren Explosion und Let it be. Explosion vorgetragen voller Inbrunst und Leidenschaft.  Thomas ging diesmal auf Nummer sicher um einen Zusammenstoss mit René wie in RBH zu vermeiden, indem er statt hintenherum lieber in sicherem Abstand VOR René vorbeimarschierte, bei der Stelle "ich bin die Explosion in Person".

Let it be, der letzte Song an dem lauen Sommerabend in Köln, wurde wie jedesmal von Thomas und seiner Band in Hochform und grossartig interpretiert. Besser geht nicht.

Thomas und seine wunderbare Band zu erleben in Köln, war für mich nach München (Thomas übrigens auch im Feinripp), Ingolstadt und Rechberghausen nun das vierte Mal. Ich bin so dankbar und unendlich glücklich darüber.
JudithZ

Veröffentlicht in SOMMERGIGS 2009

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