Krach vom Feinsten - Impressionen vom Thomas Godoj - Konzert am 10.12.2008 in Leipzig

Veröffentlicht auf von Thomas Godoj LIVE Blogger

Der Mann rockt. Immer. Selbst bei den leisen Tönen. Muss das sein? Ja, es muss. Wenn man Thomas Godoj so zusieht, zuhört, vor allem aber, wenn man sein Publikum erlebt, wird das klar. Das ist Party, das ist Stimmung, das ist Power. Das ist Krach vom Feinsten.

Thomas Godoj und Band – ohne fühlt er sich nackt, sagt er, und erntet hier und da anzügliches Gelächter – werden von der ersten Sekunde des Konzerts an frenetisch gefeiert. Von den Fans, für die es das erste Live-Konzert mit „ihrem Tomzilla“ ist, ebenso wie von jenen, die ihn
schon mehrfach, oft schon bei einem oder mehreren der fünf vorhergehenden Konzerte der Plan-A-Tour erlebt haben. Sie alle wissen, was kommt, und sie wollen es. Genau so. Oder anders, Hauptsache Tom macht es. Deutsch, englisch, polnisch – egal! Alles geil, Alter, und
„Cashing Cars“ besonders.

„Liebe zur Sonne“, „Let it be“, „When the tears are falling“ – Hände hoch und los. Klatschen, hüpfen, Arme schwenken. Mitsingen. Das vor allem. Irgendwie kommt es gar nicht drauf an, in welchem Teil des Konzerts man grade ist – im lauten ersten oder dritten Teil oder in der
Akkustik-Runde. „Autopilot“, „Dont‘ feel the same“ – Arme hoch und mitsingen. Laut. Die Technik war zum Glück lauter: Augen zu und zuhören. Meine Fresse, hat der Mann eine Stimme! Hat der eine Kraft, eine Ausdrucksstärke drauf, die jeden noch so schönen Krach in den Schatten stellt. Einfach mal mitfliegen, tragen lassen. Ihn machen lassen. Party ist gut – Thomas ist besser. Ich weiß nicht genau, ob ihm das klar ist. Ist mir im Moment auch egal. Es war ein tierisch gutes Konzert, fast grandios. Mal sehen, ob das nächste perfekt wird.

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